Gedämpfte Welt

Es sollte unser vorletzter Lauf in diesem Jahr werden und wird unfreiwillig zum letzten. Wir wollten den Sonnenaufgang am Meer genießen und sehen von der Sonne nichts, aber auch gar nichts.

Kälte zieht uns durch und durch. Selbst Gudrun, deren Finger während des Laufens normalerweise als Tauchsieder zur Zubereitung eines Grogs fungieren könnten, friert.

Dafür können wir uns in einer kleinen Zauberwelt bewegen:

 

Laufen macht glücklich

 

Laufen macht glücklich

 

Laufen macht glücklich

 

Und unsere Fantasie spielen lassen: Ist das nicht schon ein kleines bisschen wie New York?

Das tiefe, dunkle Nebelhorn eines Schiffes weist uns auf seine Anwesenheit hin. Sehen können wir es nicht, nur riechen.

 

Laufen macht glücklich

 

Könnten wir nicht auch in Nizza sein?

 

Laufen macht glücklich

 

Oder auf Sylt?

 

Laufen macht glücklich

 

Laufen macht glücklich

 

Ist es nicht das, was wir uns zum Ende eines Jahres wünschen?

Kälte.

Zur Ruhe kommen.

Kein Ziel im Blick.

Einfach mal laufen lassen. (Nee, nicht sooooo.)

Atmen. Ein und aus. Ein und aus.

Ein kleiner Reset für den Speicher.

 

Am Ende des Laufs sind sie da, die Endorphine. Tanzen Samba.

Lassen den heißen Aldi-Zitronentee besser schmecken, als ein Schlückchen 1907er Piper-Heidsieck.

Dieses Gefühl kannst Du Dir von keinem Geld der Welt kaufen.

 

 

4 thoughts on “Gedämpfte Welt

    1. Dankeschön liebe Elke.
      Möglicherweise haben wir in New York ähnliche Temperaturen?
      Wir werden auf jeden Fall berichten. Aber bis dahin ist es ja noch etwas Zeit.
      Herzliche Grüße
      Nancy

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