Laufen im November

Wenn ich sagen würde, der November ist mein Lieblingsmonat, wäre das glatt gelogen. Doch irgend etwas Gutes lässt sich bestimmt an ihm finden.

Fangen wir mal an:

  • Durch die Zeitumstellung ist es morgens um 06:50 Uhr schon wieder so hell, dass man morgens wieder vor der Arbeit laufen kann.
  • Hitze braucht man in diesem Monat nicht mehr bei der Planung der Läufe zu bedenken, ebenso wenig muss man sich
  • Gedanken um die Mitnahme von Getränken machen.
  • Man kann sich neue Laufsachen kaufen, ohne schlechtes Gewissen, man braucht sie. Definitiv!
  • Und dann gibt es noch diese spektakulären Morgenhimmel…

 

Laufen im November

Laufen im November

 

Diesem Lauf voran ging eine kleine Schmunzel-Geschichte: Gudrun ist normalerweise die Pünktlichkeit in Person. Du kannst Dich absolut darauf verlassen, dass sie zu jeder Verabredung mindestens ein paar Minuten vorher fertig gestiefelt und gespornt parat steht.

So gab es vorab eine Kommunikation per Whatsapp: Ich „Guten Morgen. Wie geht es Dir? Wenn gut, könnten wir Morgen früh die 12,5er Runde laufen. Wenn Du es möchtest“.

Ihre Antwort: „Moin mir geht es gut. Ja, können wir“

Ich stehe also um 06:30 Uhr vor ihrer Haustür und klingele. Alles dunkel. Dann geht ein Licht an und eine Person mit Schlitzen statt Augen kommt mit einem roten Bademantel an die Tür geschlichen. „Was machst Du denn hier?“ „Wir sind zum Laufen verabredet“….

Das kommt davon, wenn man Nachrichten nur zur Hälfte liest ;-))

10 Minuten später traben wir los und erleben diesen zauberhaften Morgenhimmel.

Ich denke, ein Ziel zu haben hilft einem, auch im November die Laufschuhe zu schnüren und trotz der – zugegebenermaßen durchaus gelegentlich widrigen – Umstände am Ball zu bleiben.

 

 

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