Schneller laufen und gemeine Gedanken

Gudruns Urlaub ist vorbei und wir müssen unsere Lauftermine nun wieder mit zwei Arbeitsplänen abgleichen. So kommt es, dass die Woche mit einem Lauf um 13:20 Uhr am Montag beginnt.

Zehn Kilometer sollen es werden und wir wollen die Runde durch die Parks, Bontekai und Südstrand laufen.

Man sagt ja, dass Laufen entspannt und ruhiger macht. Zum besseren Menschen wird man deshalb leider nicht, das musste ich heute über mich lernen.

Ich bin ja schon seit Jahresbeginn ein „Kompressionsfan“ und laufe – von einer schmerzhaften Ausnahme abgesehen – nur noch mit Kompressionsbeinlingen oder Kompressionshosen. Damals hat mich meine Kollegin Susanne darauf gebracht, die zuvor in einem Laufsportladen gearbeitet hatte. Sie riet mir, es auf jeden Fall auszuprobieren und gab mir noch mit auf den Weg: Auf jeden Fall CEP.

Zwischenzeitlich weiß ich, dass es sogar mehrere Stufen von Begeisterung für ein Utensil gibt, was das Laufen für mich sehr viel angenehmer macht.

Für mich bin ich davon überzeugt, dass der größte Effekt der Kompressionstextilien in der Bändigung des Wippfleisches liegt. So, wie man als Frau das Wippfleisch obenrum in einen (hoffentlich) gut passenden Sport-BH verpackt, so ist es untenrum ebenso sehr angenehm, das Wippfleisch an den Beinen am Wippen zu hindern.

Meine Waden wippen mehr als die Oberschenkel, so dass Kompressions-Calf-Sleeves zu meiner ständigen Ausrüstung gehören, wie man ja auf den Fotos der ganzen Läufe gut sehen kann. Nachdem meine ersten Anfänge mit den Calf Sleeves so positiv waren, habe ich in eine komplette Kompressionstights von CEP investiert, von der ich mir sogar einbilde (die gemessenen Zeiten sprechen die gleiche Sprache), dass sie meinen Schneckenlauf müheloser und sogar etwas schneller macht.

Auf diese Hose war Gudrun schon immer sehr neugierig, vielleicht ja auch wegen der figurformenden Komponente? Nun hatte sie sich dazu durchgerungen, sich auch eine zu bestellen. Und hat diese heute das erste mal getragen.

 

CEP 2.0 Lauftights mit Schlüsseltasche

 

Endlich hat sie mal selbst eine Hose mit Schlüsseltasche mit Reißverschluss, sonst darf ich ihren Hausschlüssel transportieren, damit er unterwegs nicht abhanden kommt.

Ich laufe also gemütlich los und merke, oha…. da ist aber heute jemand schnell. Wie eine kleine Rakete läuft sie heute. Und ich schnaufe hinterher….

 

CEP Calf Sleeves und CEP Run Tights 2.0 machen das Laufen angenehmer

 

Ganz schlimm wird es, als es gilt, die Treppen zur Kaiser-Wilhelm-Brücke zu erklimmen. Gudrun gazellenartig vor mir her und ich schnaufend hinterher (fotografieren im Laufen klappt nicht, ich muss leider stehen bleiben). Erst kurz vor dem Ende der Brücke schaffe ich es, sie wieder einzuholen. Und habe leider keine Kraft mehr für ein tolles Foto von hier oben ;-((

 

Lauftights von CEP unterstützen den beschwerdefreien Lauf

 

Am Banter See muss ich dann eine kleine Gehpause einlegen, die Seitenstiche wollen einfach nicht verschwinden.

Meine liebe Laufpartnerin lächelt nur milde…. Da tauchen in meinem sonst so freundlich gestimmten Läuferhirn Bilder von Scheren und Gudruns neuer Hose auf… Wenn ich ein Loch hineinschneiden würde – so ganz heimlich – dann könnte sie sie nicht mehr tragen und ich müsste nicht so hinterherhetzen….

 

Laufen mit CEP Run Tights 2.0

 

Bööööse Gedanken. Pfui! Weg mit Euch.

So nach Kilometer 8 rächt sich dann für die noch recht junge Läuferin (im Frühjahr diesen Jahres hat sie erst mit dem Laufen begonnen) das viel zu schnelle Tempo, an ihrem Gesicht kann ich es deutlich sehen. Und der letzte Kilometer ist nur noch reine Willenssache. Eisenhart, dieser Wille!

Der zehnte Kilometer endet an einem Haus, an dem der Besitzer gerade seinen Zaun mit einem Dampfstrahler säubert (offenbar scheint man das zu dieser Jahreszeit zu tun?). Seine Bewunderung für unsere weite Strecke – „ich würde das nicht schaffen“ sagt der etwas wohlbeleibte Herr – tut natürlich gut.

Fazit: Ausreichendes Training ersetzen die Kompressions-Tights natürlich nicht, eine kleine Temposteigerung ist jedoch immer drin. Und die Beine sind hinterher nicht so müde.

22 Sekunden/Kilometer waren wir insgesamt schneller, als beim letzten gemeinsamen Zehner. 3 Minuten 33 Sekunden auf die komplette Strecke.

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