September 2016

Das einschneidendste Erlebnis im September war natürlich der gebrochene Arm von Gudrun. Der hat uns ganz schön aus dem Konzept gebracht.

 

Gudrun mit gebrochenem Arm

 

 

Glücklicherweise musste sie nicht operiert werden, doch sie hatte tüchtig viele Schmerzen und durfte eine Zeit lang nicht laufen. Und auch sonst ist man als Rechtshänder mit eingegipstem rechten Arm sehr gehandicapt.

Gemeinsam haben wir noch eine neue Laufstrecke – bei sommerlichen Temperaturen – in Hooksiel erkundet, doch dann ging es bergab. Mit Gudruns Gesundheit, den Temperaturen und meiner Motivation, alleine für den 10 km-Lauf am 2. Oktober zu trainieren.

 

schöne Laufstrecke in Hooksiel

 

Ein paar schöne Sonnenaufgänge haben es dann doch geschafft, die Stimmung etwas zu verbessern. Genauso wie die schöne Strecke nach Dangast.

 

Sonnenaufgang an der Jade

laufen im sonnenaufgang

Lichtermeer Wilhelmshaven

vorbereitungslauf

 

Ich habe meine längste Laufstrecke ever – 15 Kilometer – absolviert und mich nach Unterhaltung und Gesellschaft gesehnt, meine erste Sternschnuppe gesehen und gleich was gewünscht ;-)) Gudrun hat auch ihre längste Laufstrecke ever – 12 Kilometer – hinter sich gebracht und sich nach ihrem Lieblingssport, Unterhaltung, Gesellschaft und einem heilen rechten Arm gesehnt. Und nach ihrer Arbeit. Haste Töne…

 

Laufen am Watt vor Dangast

 

Ein besonderes Highlight war der Lauf zur Venus in Bremen, bei dem wir mit einem gemischten 5-er Team 40 Kilometer „abgespult“ und 20,– € Spenden für den guten Zweck gesammelt haben. Bei allerschönstem Sommerwetter. Meine Handy-App zeigt übrigens an, dass ich alleine beim Lauf zur Venus 700 Kalorien irgendwo im Bremer Bürgerpark gelassen habe, was übrigens 100 g unliebsamer Körpermasse entspricht.

 

Team Schneckenkönigin beim Lauf zur Venus 2016

 

Morgens ist es mittlerweile dunkel, so dass Reflektoren an der Kleidung und Leuchties eine Rolle spielen. Und natürlich die Stirnlampe, damit man den Weg genügend gut nach Stolperfallen „abscannen“ kann. Noch einen Sturz möchte niemand…

Zu meiner alltäglichen Laufausstattung gehören jetzt auch Halstücher bzw. Schlauchtücher, da ich kalten Wind am Hals überhaupt nicht gebrauchen kann. Ebenso wenig wie kalte Ohren, so dass mittlerweile auch die schönen Stirnbänder in Gebrauch sind. Manchmal könnte ich auch schon gut meine Handschuhe anziehen…

 

Laufen in Wilhelmshaven am Wasser

Laufen in den Sonnenaufgang

Laufen mit Hund

Laufen im Herbst

 

Irgendwie freue ich mich schon auf den 10 km-Lauf in Bremen am 02. Oktober und auf die Laufmesse am Tag zuvor, bei der ich die Startunterlagen und das T-Shirt (!!) abholen und auch bei den Ausstellern etwas schnüstern kann. Als jemand, der am Gegenteil vom Nabel der Welt wohnt, bin ich schon voller Vorfreude, am Samstag zu sehen, was es Neues gibt.

Besonders schön, dass der Montag auch noch arbeitsfrei ist und ich mich gut erholen kann.

Gesamtkilometer September: 167

Gesamtkalorien September: 8.935

Vielleicht ist Gudrun am 23. Oktober schon wieder so fit, dass wir den 10 km-Lauf in Oldenburg angehen können. Allerdings üben die Oldenburger T-Shirts nicht so eine magische Anziehungskraft auf mich aus ;-))

 

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